Impressum
Datenschutz

 




AKTUELLES

Wolfgang Bölling, Mitglied im Regionalrat Detmold und Vorsitzender der Verkehrskommission, referierte am 9.11.2018 im Ortsverein

Bemerkenswertes gab es für die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Mennighüffen zu hören, als Wolfgang Bölling, Mitglied im Regionalrat Detmold und Vorsitzender der Verkehrskommission, referierte. Er berichtete über anstehende Verkehrsprojekte, Sanierungen und Verfahren, darunter auch der Kreisel in Löhne-Ort. Jedoch musste er feststellen, dass die Möglichkeiten des Regionalrates endlich sind. "Lediglich zwei bis drei Projekte können wir pro Jahr angehen, bei unseren Möglichkeiten bräuchten wir 65 Jahre, um allein die aktuelle Liste abzuarbeiten!", so Bölling. Das sei inakzeptabel. De OV reagierte und beschloss, dass die Ausstattung der Fördermittel für die Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen bezüglich der Ausbauproprogramme für Landesstraßen und den kommunalen Straßenbau in OWL, über die der Regionalrat Detmold zu entscheiden hat, deutlich auf mindestens 15 Millionen  uro jährlich zu erhöhen sind: "Wir fordern die SPD Landtagsabgeordneten/innen auf, sich auf allen Ebenen des Landes für den Antrag einzusetzen."

Diskutierten mit den Mitgliedern über Verkehrspolitik: von links Fraktionsvorsitzender Wolfgang Böhm, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender Oliver Kleimeier, Referent Wolfgang Bölling, Ortsvereinsvorsitzender Christian Antl und Ratsfrau Monika Finke.


Sieghart Kröger, SPD - Mitglied des Kreistages und Mitglied des Verkehrsverbundes OWL (VWOWL), sowie Kai Schulte, stellvertretender Geschäftsführer VVOWL am 12.10.2018 zu Gast im SPD-Ortsverein Mennighüffen

"Schienengebundener Personennahverkehr", dieser sperrige Begriff beschäftigte den SPD-Ortsverein Mennighüffen. Doch trocken war das Thema ganz und gar nicht, dafür sorgten Sieghart Kröger, SPD - Mitglied des Kreistages und Mitglied des Verkehrsverbundes OWL (VWOWL), sowie Kai Schulte, stellvertretender Geschäftsführer VVOWL.
Sieghart Kröger stellte die umfangreichen Aufgaben vor, die der Verbund, der immerhin mit den Kreisen Lippe, Herford, Minden-Lübbecke, Gütersloh und der Stadt Bielefeld rund 1,6 Millionen Menschen versorgt, davon in heimischen Kreis allein rund 250 000 Einwohner.
"Ostwestfalen-Lippe zählt zu den wirtschaftsstärksten Standorten in Deutschland. Zugleich ist die Urlaubsregion Teutoburger Wald das Reiseziel Nummer eins in Nordrhein-Westfalen. Ziel des VVOWL ist es, für diese Region und ihre Menschen einen attraktiven und leistungsstarken Nahverkehr zu schaffen.", so Kröger weiter.
Dafür ständen auch Mittel für verschiedene Maßnahmen zur Verfügung. "Wir bearbeiten ein umfangreiches Paket, darunter Weiterentwicklung des Schienenpersonennahverkehrs in der Region, Bündelung und Vertretung regionaler Interessen im NWL und gegenüber Bund, Land, Nachbarverbünden und Verkehrsunternehmen, Ausbau der Schieneninfrastruktur, Fortentwicklung des im Verbandsgebiet geltenden Gemeinschaftstarifs (aktuell "Der Sechser", zukünftig "WestfalenTarif"), Beratung der Kreise, Städte und Gemeinden sowie der Verkehrsunternehmen.", so vermittelte Kai Schulte das Arbeitspaket. "Kommunen sollten von unseren Fördermöglichkeiten, beispielsweise für Mobilstadtionen, Gebrauch machen!"
Da der Verbund Mitwirkung an allen wesentlichen Entscheidungen hat, ist die Kooperation mit den Kommunen notwendig:"Das läuft auch mit der Stadt Löhne gut!"
Einen besonderen Blick wendete Schulte noch auf die neuste Maßnahme in Löhne: "Der RRX mit der Strecke Nummer 6 wird Realität, wird jetzt ausgeschrieben und soll bereits Ende 2019 in Betrieb sein!", für ihn ein starkes Signal auch an die Region, bedeutet das nicht nur eine enorme Investition sondern für den Bahnhof Löhne ein ungeheures Entwicklungspotential. Fraktionsvorsitzender Wolfgang Böhm sah denn hier auch förmlich eine Aufforderung an die Stadt und alle Beteiligten, die Situation auch im eigentlichen Bahnhof zu verändern, zu verbessern.
Ortsvereinsvorsitzender Christian Antl bekam auch Auskunft zur Ausgestaltung der Tunnelanlage, so wird eine Erneuerung Boden- und Deckenbelages geplant, neue Wandverkleidungen und Leitstreifen für Blinde sind ausgeschrieben. Die Kommunalpolitiker erhielten auch noch den Rat: "Wenn sie Ausgestaltungsplanungen haben, wenden sie sich rechtzeitig an die Bahn, noch sind die Leitungen nicht verlegt!", einleuchtend aber wichtig.
Rundherum sieht der Ortsverein den Schienennahverkehr in einem anderen Licht, zumal besonders Kai Schulte es nicht versäumte, deutlich zu machen, welche tiefgreifenden Einflüsse jegliche Änderung auf die Regionalpläne hat: "Eine neue Schnellverbindung, wie momentan in der Landespolitik diskutiert, ist nicht mal eben durchgetaktet!"

Viel Interesse beim schienengebundenen Verkehr: SPD-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Böhm (v.l.), die Referenten Kai Schulte und Sieghart Kröger, Marion Schröder (Ratsfrau), Oliver Kleimeier (2. OV-Vorsitzender), Christian Antl (OV-Vorsitzender), Monika Finke (Ratsfrau) und Werner Kubin (Ratsherr)
NW-Bericht vom 20.10.2018 lesen


SPD Mennighüffen zum Thema "Digitalisierung in Unternehmen und Arbeitswelt"

Löhne Mennighüffen. Das Thema ist wichttiger denn je und dringt bis in den letzten Winkel des Lebens." Digitalisierung, Industrie 4.0, Vernetzung, E-commerce, alles Stichworte, die Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft beschreiben und zuweilen zu Streit über die weitere Entwicklung führen!", so Ortsvereinsvorsitzender Christian Antl.
Für mehr Klarheit im SPD Ortsverein Mennighüffen sorgte Andreas Franke
(Geschäftsführender Gesellschafter der Franke Mobilfunk GmbH & Co. KG), in seinem Vortrag, dem sich eine rege Diskussion anschloss.
Digitalisierung beschreibt das Umwandeln von analogen Werten in digitale Formate, Speicherung und Weiterverarbeitung. Die Vorteile liegen auf der Hand: schnellere Weiterverarbeitung der Daten, geringerer Platzbedarf z.B. von Archiven und geringere Fehlerhäufigkeit bei Übermittlungssystemen, um nur wenige zu nennen.
Die Veränderungen hin zur digitalen Gesellschaft (digitale Revolution) beinhalten Eingriffe in Wirtschaft, Arbeitswelt, Öffentlichkeit und Privatleben, in extrem hoher Geschwindigkeit. Das konnte der Referent immer wieder an Beispielen belegen.
Neue Medien wie soziale Netzwerke verändern unser Kommunikationsverhalten. Ständige Erreichbarkeit und schnelles Antwortverhalten wird erwartet. Die "Informationsfreiheit" wird durch "Fake-News" zusehends in Frage gestellt.
Die Sprachkultur verändert sich:
- durch häufigere Nutzung von Abkürzungen,
- "eindeutschen" von englischen Begriffen,
- "Sprechen" in Bildern (Emoticons).
Die Arbeitswelt hat und wird mit den größten Veränderungen zu kämpfen haben. Einerseits schreitet die Arbeitsverdichtung mit ihren negativen Auswirkungen wie deutlicher Anstieg der Stresserkrankungen voran. In vielen Unternehmen wird immer noch die ständige Erreichbarkeit (24 Std. an 7 Tagen die Woche) zumindest stillschweigend erwartet. Vereinzelt gehen Unternehmen (z.B. Volkswagen) dazu über, die Email-Konten außerhalb der Arbeitszeiten zu deaktivieren.
Die größte Gefahr für Arbeitnehmer liegt in der Verlagerung von Arbeitsplätzen. Computerarbeitsplätze müssen schon längst nicht mehr in der Firma stehen - bei gesichertem Internetzugang kann das auch irgendwo auf der Welt sein.
Die Digitalisierung drängt in viele weitere Einsatzbereiche vor:
- Mit Drohnen: bei Feuerwehr, Polizei, Landwirtschaft, und weitere
- 3D-Drucker: Ersatzteile und individualisierte Produkte, in der Medizin
- Virtuelle Realität: In der Medizin, Maschinenbau und technische Entwicklungen
- Einsatz von Sprachsteuerung und Spracherkennung im Auto, in Konferenz- und Diktiersystemen, im Pflegebereich
- Assistenzsysteme im Auto
In der Digitalisierung liegen große Chancen, für Wirtschaft und Gesellschaft. "Aber es gibt auch Risiken!", so andreas Franke: "Die Menschen müssen im Veränderungsprozess nicht nur "mitgenommen" sondern beteiligt werden!"
Spannend war auch den Blick in das Unternehmen Franke, der rund ein Dutzend Beschäftigte hat und in vielen Zubehörsektoren auch mit eigenen Produkten unterwegs ist. Er "tummelt" sich als Händler auch auf den großen Verkaufsplattformen, sehr erfolgreich.
Doch besonders erfreute Andreas Franke die Sozialdemokraten damit, dass seine Firma demnächst komplett nach Löhne in eine neue Halle umzieht, mit Erweiterungsmöglichkeiten.
"Andreas Franke bildet in seinem Unternehmen aus und zahlt in Zukunft seine Gewerbesteuer in Löhne! Was wünscht man sich von einem Unternehmen mehr?", Fraktionsvorsitzende Wolfgang Böhm brachte es auf den Punkt.


Diskutierten rege mit: von links Fraktionsvorsitzender Wolfgang Böhm,
Referent Andreas Franke, Ortsvereinsvorsitzender Christian Antl und Ratsmitglied Frank Bemmann

NW-Bericht vom 29.09.2018 hierzu lesen


Stefan Schwartze stellt sich in Mennighüffen der Ortsvereinsbasis

Wenn Stefan Schwartze kommt, dann interessiert das viele Mitglieder des Ortsvereins Mennighüffen der SPD. Der Bundestagsabgeordnete und Kreisverbandsvorsitzende stellte die Probleme aus Berlin vor, haderte, aber machte auch Mut. Für ihn ist die versprochene Erneuerung der SPD auf dem Weg, die Sozialdemokraten wenden sich verstärkt wieder den sozialen Problemen zu. Es zeichnet ihn besonders aus, dass er keiner noch so schwierigen Frage auswich.

von links: Wolfgang Böhm, Stefan Schwartze, Christian Antl


Gesundheitsversorgung ist zentral notwendig"
Landrat zu Gast bei SPD-Ortverein Mennighüffen - Christian Antl als Vorsitzender im Amt bestätigt

Presseartikel WB vom 13.02.2018 hier lesen

Presseartikel NW vom 24.02.2018 hier lesen



© 2018 Neue Westfälische
13 - Löhne und Gohfeld, Donnerstag 08. Februar 2018


 

Am 12.01.2018 hat der SPD Ortsverein Mennighüffen seine Monatsversammlung durchgeführt.
Das Ergebnispapier der Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD war Grundlage der anstehenden Diskussion.


Die Mitglieder standen den Ergebnissen überwiegend kritisch gegenüber und vermissten grundlegende Kernforderungen sozialdemokratischer Politik.
Sofern Verhandlungen zur Bildung einer Großen Koalition aufgenommen werden, wird seitens des Ortsvereins Mennighüffen erwartet, dass
- die gerechtere Verteilung von Wohlstand und Teilhabe am wirtschaftlichen Erfolg und sozialem Leben dieses Landes der zentrale Aspekt einer zukünftigen Regierungsarbeit sein muss.

- in der Steuerpolitik der seit Jahren bestehenden Umverteilung von unten nach oben Einhalt geboten werden muss. Als Instrument bietet sich die Besteuerung von höheren Einkommen an (Vermögenssteuer).

- der Staat den Schutz seiner Bürger vor Armut, Wohnungsnot und Ausgrenzung wieder zu einer seiner Hauptaufgaben machen muss.

- dem Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen konsequent über alle Bereiche Rechnung getragen werden muss.

- die Arbeitnehmer- und Mitbestimmungsrechte ausgebaut und nicht abgebaut werden müssen. Die Mitbestimmung hat den wirtschaftlichen Erfolg dieses Staates über Jahrzehnte mitbegründet.
Die Mitglieder erwarten, dass die oben genannten Punkte in einer möglichen Koalitionsvereinbarung deutlich ihren Niederschlag finden.


Freude bei der SPD über den neuen Bolzplatz

Der Platz ist - fast - fertig! Mitglieder des SPD-Ortsvereins Mennighüffen freuen sich, dass mit dem Bolzplatz in Siemshof ein lange gefordertes Projekt seiner Eröffnung zustrebt. Noch ist die Tür im Zaun verschlossen, noch fehlen die Fußballtore, doch der eingesäte Rasen ist schon deutlich erkennbar. Monika Finke freut sich: "Der ist auch schön groß!" Viele Jahre war die Forderung des Ortsvereins und auch der SPD - Fraktion im Rat nach diesem Platz gestellt, jetzt sind die meisten Arbeiten erledigt.
Am AWO-Kindergarten vorbei führt die Zuwegung gegenüber vom Kirchengelände zu dem Platz, für den sich die Sozialdemokraten noch einen Hinweis an der Siemshofer Kirchstraße wünschen. Auch ist für sie klar, dass der Zugang für alle frei sein muss, Beschränkungen dürfe es nur dann geben, wenn der Platz bei schlechter Witterung durch Nutzungen beschädigt werden könnte.
Sorge macht der Mennighüffener SPD die Höhe des Zaunes. Als ehemaliger aktiver Fußballer weist Fraktionsvorsitzender Wolfgang Böhm darauf hin, dass auch mal ein Ball zu hoch auf das Tor fliegen kann, hier müsse nachgebessert werden. Werner Kubin sieht auch die Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft und hält eine grundsätzliche Zaunerhöhung für dringlich: "So haben wir hier von der Höhe her die Sparversion eines Zaunes."
Neben dem allgemeinen Betrieb hätten dann ab Frühjahr vielleicht auch die angrenzenden Einrichtungen wie zum Beispiel die Kindergärten neue Möglichkeiten durch den Bolzplatz. Nasch Meinung der Sozialdemokraten ist der
Anfang gemacht. "Jetzt muss sich alles erst einmal einspielen, dann haben auch alle ihre Freude!", so Marion Schröder, Frank Bemmann und Oliver Kleimeier unisono, die durchaus auch schon einen ersten "Kick" gemacht hätten.

Freude bei der SPD über den neuen Bolzplatz: von links Werner Kubin, Monika Finke, Oliver Kleimeier, Wolfgang Böhm, Marion Schröder, Frank Bemmann
NW vom 21.12.2017 hier lesen

 

Aktuelles aus dem
SPD-Stadverband